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Die Helden unserer Kindheit waren Drucker

Die Helden unserer Kindheit waren Drucker ... na ja, nicht ganz, aber Die Digedags waren schon cool....

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Die Helden unserer Kindheit waren Drucker … na ja, nicht ganz, aber Die Digedags waren schon cool. In der Amerika-Serie arbeiten sie in einer Zeitungsdruckerei – an einer Kniehebelpresse! Für unseren Daniel war das womöglich die frühkindliche Prägung seiner Berufswahl 🙂

Von welcher Presse sich der Schöpfer der Digedags, Hannes Hegen (mit bürgerlichem Namen Johannes Hegenbarth) hat inspirieren lassen, wissen wir nicht.

Mit der Erfindung der Schnellpresse durch Friedrich Koenig 1811 sollten Kniehebelpressen für den Zeitungsdruck um 1860 herum (in dieser Zeit spielt die Digedags Amerika-Serie) eigentlich keine große Rolle mehr gespielt haben. Großes Format, hohe Auflagen und der Zeitdruck im Zeitungsgeschäft sprechen eher dagegen. Weiterlesen

3 kg 12p-Meister-Ornamente und 0,05 kg 8p-Zeichen

Packzettel über "3 kg 12p-Meister-Ornamente und 0,05 kg 8p-Zeichen" des VEB Typoart Dresden von 1983...

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Packzettel über „3 kg 12p-Meister-Ornamente und 0,05 kg 8p-Zeichen“ des VEB Typoart Dresden von 1983 … wiederentdeckt beim Sichten, Aufräumen und Reinigen (Typogreif!) unserer Setzkästen.

Typoart war ein Schriftgussbetrieb der DDR, der nach dem 2. Weltkrieg durch den Zusammenschluss verschiedener Schriftgussbetriebe sowie Druckereien entstand ­– darunter die Schelter & Giesecke AG und die Ludwig Wagner KG in Leipzig sowie die Schriftguss KG in Dresden.

Die HTWK Leipzig hat dazu einen interessanten Beitrag, der sich auch mit der Typografie in der DDR beschäftigt: https://verlagsherstellung.de/branche/kreatives/veb-typoart-dresden/
zum Typogreif: https://www.facebook.com/DanielKlotz.Letterpress/posts/898200180318942

Foto: Aileen Kapitza

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Letterpress und Heissfolienprägung auf dem Heidelberger Tiegel

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„Im Laufe der Jahre haben wir perfektioniert, was andere kaum noch können“, beschreibt Maren Thomsen ihre Arbeit ganz schlicht. Wir druckten die Vorderseite ihrer Neujahrskarte und Daniel durfte auch noch in ihrem Film mitspielen. www.marenthomsen.de.

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Für das Berliner Ingenieurbüro Weltzer druckten wir Neujahrskarten

Für das Berliner Ingenieurbüro Weltzer druckten wir Neujahrskarten auf Karton mit 300 g auf dem Orig...

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Für das Berliner Ingenieurbüro Weltzer druckten wir Neujahrskarten auf Karton mit 300 g auf dem Original Heidelberger Cylinder.

Teil der Gestaltung ist eine Perforation. Diese haben wir kurzerhand auf unserer geliebten FAG hergestellt. Dass so etwas geht, wussten wir zwar, hatten es aber noch nie selbst ausprobiert. Das Ergebnis ist perfekt und eine 250er Auflage ist mit passender Musik schnell erledigt.


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Für das Erich Ohser Haus in Plauen druckten wir Weihnachtskarten

Zum Feste nur das Beste! Für das Erich Ohser Haus in Plauen druckten wir Weihnachtskarten mit einem ...

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Zum Feste nur das Beste! Für das Erich Ohser Haus in Plauen druckten wir Weihnachtskarten mit einem Vater-und-Sohn-Motiv des Zeichners Erich Ohser alias e.o.plauen. Sie trägt den schönen Titel: „Nur das Beste zum Feste!“

Gedruckt wurde 2farbig (schwarz/gold) auf unserer 1925er Schelter & Giesecke – einer Maschine, mit der auch Erich Ohser in seiner Leipziger Studienzeit in Kontakt gekommen sein könnte. Material: Metapaper Pure Cotton 350g/m² warm white.



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Detail des OHZ

Detail des OHZ. Hier steuert der Drucker, wie viel Farbe aus dem Farbkasten zum Ersatz verbrauchter ...

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Detail des OHZ Original Heidelberger Zylinder. Hier steuert der Drucker, wie viel Farbe aus dem Farbkasten zum Ersatz verbrauchter Farbe auf den Walzenstuhl nachgeführt wird.

Foto: Aileen Kapitza

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Digitale Mono- oder Linotype

Im Alltag verwenden wir Handsatz und Klischees, hätten aber auch große Lust, mal wieder unsere Linot...

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Im Alltag verwenden wir Handsatz und Klischees, hätten aber auch große Lust, mal wieder unsere Linotype anzuheizen.

Dazu ist vor einiger Zeit in Gesprächen mit unseren Freunden der schwarzen Kunst eine Idee entstanden, die wir ziemlich cool finden – auch wenn wir noch keine Idee haben, wie genau man das umsetzen könnte.

Der Arbeitstitel lautet „Digitale Monotype“ – ja, wir wissen, dass das hier keine ist, aber unsere Mono steht im Außenlager und grundsätzlich würde sich auch die Linotype für das Projekt anbieten; „digitaler Maschinensatz“ klingt aber nicht so griffig – mit dem Ziel, Maschinensatz ohne Taster auszuführen.

Die Steuerbefehle für die Pneumatik kämen also nicht vom Taster oder von einem Lochband, sondern sie würde digital angesteuert werden, bspw. von einem kleinen Raspberry Pi. Dann könnte man sogar per SMS oder WhatsApp setzen.

Braucht man das? Weiterlesen

Jeder fängt mal klein an. Hier unser Starter-Kit für Letterpresser :)

Jeder fängt mal klein an. Hier unser Starter-Kit für Letterpresser :) Wenn ich mal groß bin, werde i...

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Jeder fängt mal klein an. Hier unser Starter-Kit für Letterpresser 🙂 Wenn ich mal groß bin, werde ich eine Krause Kniehebelpresse. ~~~Everyone starts small. Here’s our starter kit for letterpressers 🙂 When I grow up, I’ll be a Krause Kniehebelpresse.

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Eindrücke von der (Wieder)Eröffnung der Werkstatt Rixdorfer Drucke/Rixdorfer Presse

Hier noch ein paar Eindrücke von der (Wieder)Eröffnung der Werkstatt Rixdorfer Drucke – umgangssprac...

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Hier noch ein paar Eindrücke von der (Wieder)Eröffnung der Werkstatt Rixdorfer Drucke – umgangssprachlich eigentlich immer nur „Rixdorfer Presse“ genannt – in der Potsdamer Straße 98a in Berlin.

Die Idee des Projektes ist, Menschen in der Tradition der Rixdorfer Presse zu ermutigen, spontan und kreativ in Handarbeit zu drucken – gerne auch mal fernab von Konventionen und Lehrbüchern.

Mit dabei waren die „Rixdorfer“ Uwe Bremer, Albert Schindehütte und Johannes Vennekamp. Der vierte Mann im Bunde, Arno Waldschmidt, ist leider 2017 verstorben.

Kernstück der Offizin ist eine „Kempewerk Andruckpresse“ 70 x 100 cm, die jetzt restauriert werden soll. Weiterlesen

Ein Blick in unsere Offizin. Johannisberger Schnellpresse und Linotype

Ein Blick in unsere Offizin. Vorne die Johannisberger Schnellpresse von 1924, dahinter die Linotype,...

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Ein Blick in unsere Offizin. Vorne die Johannisberger Schnellpresse von 1924, dahinter die Linotype, dazwischen Druckbögen eines der Bücher der Letterpress-Edition des Suhrkamp Verlag.

Foto: Aileen Kapitza

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