, , ,

Rückblick auf den Berliner Tag der Manufakturen 2017

Der Tag der Manufakturen liegt schon etwas zurück, wir wollen uns trotzdem noch sehr herzlich bei de...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 29 Likes.

Der Tag der Manufakturen liegt schon etwas zurück, wir wollen uns trotzdem noch sehr herzlich bei der Initiative Deutsche Manufakturen für die Einladung bedanken.

Es war wieder perfekt organisiert, in wunderschönen Räumen, mit vielen interessierten und interessanten Gästen. 7.500 Besucher wurden am Samstag gezählt, Anika Arndt, Sofi Pfister und Ralf Fischer druckten pausenlos das diesjährige Plakat „Digital war gestern“, welches auch prompt für heitere Gespräche sorgte.

Spannend fanden die Gäste, die selbst drucken durften, dass unsere „Frau Krause“ (so wird die Kniehebelpresse aus den 1870er Jahren jetzt liebevoll genannt) ganz ohne Strom, W-LAN oder Touchscreen funktioniert 🙂 Weiterlesen

, ,

Die Werkstatt Rixdorfer Drucke ist nach über 40 Jahren zurück in Berlin

Die Werkstatt Rixdorfer Drucke ist nach über 40 Jahren zurück in Berlin und feiert mit den "Rixdorfe...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 33 Likes.

Die Werkstatt Rixdorfer Drucke ist nach über 40 Jahren zurück in Berlin und feiert mit den „Rixdorfern“ eine kleine Eröffnung. Ulrike Koloska, die Galerie p98a und die Lettertypen haben tatkräftig beim Umzug geholfen. Jetzt freuen wir uns, am Freitag, dem 3.11. bei der Eröffnung in der Potsdamer Straße 98a dabei zu sein. 18 Uhr geht es los!


Weiterlesen

Schöne Motive entstehen per Zufall, so wie hier

Schöne Motive entstehen per Zufall, so wie hier, wo wir einfach den Aufzug unseres Heidelberger Zyli...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 36 Likes.

Schöne Motive entstehen per Zufall, so wie hier, wo wir einfach den Aufzug unseres Heidelberger Zylinders nach und nach bedrucken, ein echtes Unikat. Da bekommt der Begriff aus der Druckvorstufe „Überdrucken“ einen ganz anderen Kontext.

Quelle

Wir sind zu Gast bei den Tagen der deutschen Manufakturen

Wir sind zu Gast bei den Tagen der deutschen Manufakturen der Initiative Deutsche Manufakturen. Die ...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 44 Likes.

Wir sind zu Gast bei den Tagen der deutschen Manufakturen der Initiative Deutsche Manufakturen. Die Krause Kniehebelpresse ist aufgebaut und wir haben schon einige Plakate auf ihr gedruckt. Thema: „Digital war gestern!“ 🙂

Heute startet das Programm für Presse, Aussteller und geladene Gäste (es gibt auch eine Podiumsdiskussion mit Lettertyp Ralf Fischer), morgen ist für das Publikum geöffnet. Darauf freuen wir uns sehr, schon im letzten Jahr hatten wir so viele interessante und interessierte Besucher an der Krause! Weiterlesen

Drucken ist *Hand*werk – aber das Drucken erledigen doch die Maschinen?!

Drucken ist *Hand*werk – aber das Drucken erledigen doch die Maschinen?! Aileen Kapitza hat festgeha...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 48 Likes.

Drucken ist *Hand*werk – aber das Drucken erledigen doch die Maschinen?! Aileen Kapitza hat festgehalten, wie viel das (klassische) Drucken mit den Händen zu tun hat – im Handsatz, an der Maschine und natürlich auch am Papier.


Weiterlesen

Aileen Kapitza fotografierte unsere Linotype

Aileen Kapitza entdeckt bei uns immer wieder neue Details. Dieses Mal im Fokus ihrer Kamera: Unsere ...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 39 Likes.

Aileen Kapitza entdeckt bei uns immer wieder neue Details. Dieses Mal im Fokus ihrer Kamera: Unsere Linotype Mod. 16 (mit 4 Magazinen, ein sogenannter 4-Decker). Die Maschine ist Baujahr 1972. Besonders an ihr ist, dass wir bis 18 Punkt Schrift setzen und gießen können. Hier gibt es noch mehr Informationen zu dieser Maschine.


Weiterlesen

, , ,

Die „Werkstatt Rixdorfer Drucke“ (oft auch nur „Rixdorfer Presse“ genannt), kommt nach 40 Jahren nach Berlin zurück

Die "Werkstatt Rixdorfer Drucke" (oft auch nur "Rixdorfer Presse" genannt), kommt nach 40 Jahren nac...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 37 Likes.

Die „Werkstatt Rixdorfer Drucke“ (oft auch nur „Rixdorfer Presse“ genannt), kommt nach 40 Jahren nach Berlin zurück*. Kernstück ist eine „Kempewerk Andruckpresse“ 70 x 100 cm, die jetzt restauriert werden soll.

Leider fehlt der Farbkasten und die Auslage scheint auch nicht vollständig zu sein. Wer kennt „Kempewerk“ und hat bestenfalls sogar Dokumentationen, die helfen, die Maschine zu komplettieren?

Es soll noch Maschinen im Museum für Druckkunst in Leipzig geben, das recherchieren wir gerade. Im Historisches Museum der Stadt Bielefeld steht eine Kempewerk, die jedoch deutlich älter ist (vielen Dank an Dr. Gerhard Renda für die Auskünfte). Wir freuen uns über jeden Hinweis. Gott grüß die Kunst!

*Gegründet wurde die „Werkstatt Rixdorfer Drucke“ 1963 in einem Berlin-Kreuzberger Hinterhof. Technischer Grundstock war die Kempewerk Schnellpresse. 1966 schrieb der DER SPIEGEL: „Ihren ersten Ruhm als Berliner Lokal-Genies erwarben sie sich bei den Kneipwirten – fünf Bohemiens, die lieber schluckten als druckten. Doch inzwischen werden sie vor allem von Graphik-Sammlern hochgeschätzt. Ihre ‚Rixdorfer Drucke‘, Erzeugnisse aus einer alten Schnellpresse mit Handbetrieb, gelten als bibliophile Seltsamkeiten von Seltenheitswert“.1974 zog die Rixdorfer Drucke nach Gümse ins Wendland. Und jetzt ist die Presse wieder in Berlin, wo sie möglichst originalgetreu restauriert werden soll.

"Werkstatt Rixdorfer Drucke" (oft auch nur "Rixdorfer Presse" genannt)
"Werkstatt Rixdorfer Drucke" (oft auch nur "Rixdorfer Presse" genannt), Kempewerk Weiterlesen

,

Ein Blick in unser Schriftenkabinett

Ein Blick in unser Schriftenkabinett. Wir sortieren und katalogisieren gerade alle Schriften. Wir wo...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 59 Likes.

Ein Blick in unser Schriftenkabinett. Wir sortieren und katalogisieren gerade alle Schriften. Wir wollen ja nicht mitten im Satz eines Projektes feststellen: das „E“ ist alle. Das ist ein kleiner Wermutstropfen im Handsatz. Wenn Zeichen fehlen, muss man Schriftschnitt, -größe oder gleich die Schrift wechseln oder am Ende sogar den Text ändern. Aber dafür entschädigt dann auch das schöne Druckbild. Gott grüß die Kunst!

Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, HolzletternSchriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern
Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern
Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern
Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern
Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern
Schriftenkabinett, Lettertypen, Handsatz, Bleisatz, Ornamente, Holzlettern



Quelle

,

Zum dritten Mal waren die Lettertypen Gastgeber für die „25 schönsten Bücher“ der Stiftung Buchkunst

Zum dritten Mal waren die Lettertypen Gastgeber für die "25 schönsten Bücher" der Stiftung Buchkunst...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 67 Likes.

Zum dritten Mal waren die Lettertypen Gastgeber für die „25 schönsten Bücher“ der Stiftung Buchkunst. Über 200 Gäste kamen an beiden Ausstellungstagen und es ergaben sich viele Gespräche über Bücher, das Lesen und natürlich über den Buchdruck. Ganz herzlichen Dank allen Besuchern und Helfern und natürlich auch an die Stiftung, dass wir diese herausragenden Bücher zeigen durften! Zusätzlich gab es eine Lesung mit tiefschwarzem Humor des Krimi-Autors Stephan Hähnel, doch darüber später mehr.














Quelle

, ,

Gut Ding will Weile haben. Daniel ist seit 27 Jahren gelernter Schriftsetzer, jetzt wurde er gegautscht

Gut Ding will Weile haben. Daniel ist zwar seit 27 Jahren gelernter Schriftsetzer, aus irgendeinem G...

Dieser Beitrag erhielt auf Facebook 66 Likes.

Gut Ding will Weile haben. Daniel ist zwar seit 27 Jahren gelernter Schriftsetzer, aus irgendeinem Grund hatte es damals aber nicht mit dem Gautschen geklappt. Das erwähnte er in einem Gespräch mit Dr. Anne König, Professorin an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, die ihn spontan zum Gautschling des Gautschfestes am 7. Juli 2017 berief. Dort musste Daniel mit dem Ausbinden einer Kolumne zunächst nachweisen, dass er Ahnung vom Fach hat. Danach wird der Gautschling von einem Fängerteam („Packer“ oder auch „Pakker“ genannt) gejagt und in Wasser getaucht und/oder auf einen nassen Schwamm gesetzt. Deshalb gibt es auf der Urkunde auch die erstaunliche Funktion des „Schwammhalters“. In Daniels Fall wurde getaucht, „geschwammt“ (gibt es dafür ein Wort 🙂 ?) und kräftig gegossen.
Herzlichen Dank an Anne König, das Fängerteam, die Beuth Hochschule und Christoph Tapper für die feuchtfröhlichen Fotos! Es war Daniel ein großes Vergnügen und eine Ehre, in diesem Kreise seine Ausbildung zünftig abzuschließen.

*Gautschen ist ein bis ins 16. Jahrhundert rückverfolgbarer Brauch der Buchdrucker und Schriftsetzer, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie in einer Bütte untergetaucht und/oder auf einen nassen Schwamm gesetzt wird.
Gelang es übrigens dem Gautschling, den Packern zu entkommen, so musste er die Kosten des Gautschfestes nicht selbst bezahlen.











Quelle