Unser Freund und Kollege Ingo-Rüdiger Peters hat uns ein schönes Geschenk gemacht: Monotype-Matrizen…

Unser Freund und Kollege Ingo-Rüdiger Peters hat uns ein schönes Geschenk gemacht: Monotype-Matrizen...

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Unser Freund und Kollege Ingo-Rüdiger Peters hat uns ein schönes Geschenk gemacht: Monotype-Matrizen mit einer besonderen Geschichte. Sie gehörten seinem Schwiegervater Albert Bierörgel (1890 bis 1966), der in der „August Pries GmbH Buch, Tief- und Weltsprachendruckerei“ in Leipzig zunächst eine Schriftsetzer-Lehre absolvierte, dann als Monotypetaster und schließlich als Betriebsleiter arbeitete. Als er sich 1937 weigerte, jüdische Mitarbeiter zu entlassen, wurde er gekündigt, fand jedoch neue Arbeit bei De Gruyter in Trebbin. 1945 war er wieder in Leipzig, ging aber nach Wiesbaden, als die Amerikaner Sachsen an die Russen übergaben. Sein Gepäck bestand nach Auskunft seiner Frau aus „zwei Unterhosen und einem Rucksack voll Matrizen“ – die Matrizen bekommen nun einen Ehrenplatz an unserer Monotype! Lieber Ingo, herzlichen Dank für dieses großartige Geschenk! Es zeigt auch die Verbundenheit „alter“ Buchdrucker und Schriftsetzer mit ihrem Handwerk, indem sie ihr Wissen und ihre Ausstattung weitergeben.~~~Our friend and colleague Ingo-Rüdiger Peters gave us a wonderful gift: Monotype matrices with a special story. They belonged to his father-in-law Albert Bierörgel (1890 to 1966), who at first graduated as a typesetter, then worked as a Montypetaster and finally as a manager in the „August Pries GmbH Buch, Tief- und Weltsprachendruckerei“. When he refused to dismiss Jewish employees in 1937, he was resigned, but found new work at De Gruyter in Trebbin. 1945 he was back in Leipzig, but went to Wiesbaden when the Americans handed over Saxony to the Russians. According to his wife, his luggage consisted of „two underpants and a backpack full of matrices“ – the matrices now get a place of honor on our Monotype! Dear Ingo, thank you very much for this great gift! It also shows the connectedness of „old“ book printers and typesetters with their trade, by passing on their knowledge and their equipment.












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