Schriften erkennen leicht gemacht!

"Ludlow Matrix Identification Gauge" von Don Black aus Toronto

Neulich berichteten wir von der Ludlow-Setzmaschine in der P98A. Wie das so ist – kaum war sie mit einer kleinen Reparatur und Wartung zum Leben erwacht, sollten neue Schriften her, um die Vorzüge dieser tollen Maschine ausschöpfen zu können.

Gesagt, getan, es wurden neue Schriften angeschafft, deren Bezeichnung leider während des Transports durcheinanderkamen. Welche Matrize ist nun welche Schrift?

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Plattencover #grau grün welk satt und #puls plus puls

Für das Label NI VU NI CONNU druckten wir mit Teresa Iten und Sven Åke Johansson zwei Plattencover.

Plattencover „grau grün welk satt “ / Sven Åke Johansson

Material: 400g/m² Maschinengraukarton
http://www.sven-akejohansson.com/disc…/grau-gruen-welk-satt/

Plattencover „puls plus puls“ / Sven Åke Johansson und Jan Jelinek

Material: 350 g/m² Fedrigoni Tinteretto Cylon Cubeba
http://www.sven-akejohansson.com/discograph…/puls-plus-puls/
LP design: Teresa Iten

Für beide LP suchten wir die Fanfare von Lois Oppenheim als Typo aus unserem Plakatbuchstabenfundus aus. Gedruckt und gedrückt wurde mit Transparentweiß auf unserem Heidelberger Cylinder.

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Wie können Menschen den Buchdruck erleben, die blind sind oder sehr schlecht sehen können?

Im Januar waren wir zu Gast bei der Wiedereröffnung der Druck-Abteilung im Berliner Technikmuseum. Für uns war das eine spannende Präsentation, aber wie ist das eigentlich für Menschen, die nicht oder nur sehr schlecht sehen können?

Das Museum hat sich dazu Gedanken gemacht und mit Hilfe der Berliner Designerin Ellen Schweizer (www.schweizergestaltung.de) und der Design For All Agentur Tactile Studio (www.tactilestudio.de) ein System von Informationstafeln entwickelt, mit dem auch blinde und seheingeschränkte Menschen die Wunder des Buchdrucks erleben können.

Ellen Schweizer übernahm dabei die Koordination und Konzeption der Barrierefreiheit für blinde und seheingeschränkte Besucher und verknüpfte die Arbeit von Designern, Ausstellungsarchitekten und Kuratorin.

Hier leistete Ellen Schweizer Beratung zur Umsetzung einer barrierefreien Caesarscheibe für die Ausstellung ›Das Netz‹ im Deutschen Technikmuseum Berlin: Man findet nicht nur Punktschrift auf der Scheibe, sondern auch die Buchstaben der Sehenden, die tastbar, als Profilschrift, umgesetzt wurden, sodass auch für z.B. späterblindete Besucher, die keine Braille lesen können, die Scheibe nutzbar wird.
Hier leistete Ellen Schweizer Beratung zur Umsetzung einer barrierefreien Caesarscheibe für die Ausstellung ›Das Netz‹ im Deutschen Technikmuseum Berlin: Man findet nicht nur Punktschrift auf der Scheibe, sondern auch die Buchstaben der Sehenden, die tastbar, als Profilschrift, umgesetzt wurden, sodass auch für z.B. späterblindete Besucher, die keine Braille lesen können, die Scheibe nutzbar wird. Die taktile Caesarscheibe wurde von Tactile Studio konzipiert und hergestellt.

In ihrem Büro geht Ellen Schweizer einen ungewöhnlichen (und inzwischen preisgekrönten) Weg – sie setzt auf Schönheit in der Inklusion. Denn nur, wenn die Texte, Grafiken und Bilder ansprechend gestaltet sind, machen sie Menschen jeder Sehstärke Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen – im Idealfall gemeinsam.

Design ist für sie der Schlüssel zu Inklusion, dazu, dass sehende und blinde Menschen Dinge gemeinsam erleben können:

„Inklusion braucht gutes Design, denn gutes Design ist immer für alle. Wenn wir inklusiv gestalten, entstehen bessere Produkte, von denen alle profitieren.“

Ellen Schweizer
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Zu Besuch bei der BuchDruckKunst 2019

Original Heidelberger Cylinder, BuchDruckKunst 2019, Letterpress, Buchdruck

Schön war sie wieder, die BuchDruckKunst in Hamburg letztes Wochenende. So viele interessante und liebenswerte Menschen (das muss von der Arbeit mit Farbe, Maschinen und Papier kommen!) und großartige Projekte zum Sehen, Fühlen und Riechen … und Daniel durfte gleich beim Schaudrucken am Original Heidelberger Cylinder aushelfen.

Herzlichen Dank an den Organisator, Klaus Raasch, und das Team des Museum der Arbeit! Das habt Ihr wieder gut gemacht!

Unsere Bilder geben nur einen ganz kleinen Einblick in die Messe, wegen der berühmt-berüchtigten DSGVO sind wir eher zurückhaltend beim fotografieren. Auf der Webseite der BuchDruckKunst findet Ihr aber alles, was das Drucker- und Bücherfreundeherz begehrt.

Original Heidelberger Cylinder, BuchDruckKunst 2019, Letterpress, Buchdruck
Der OHZ Original Heidelberger Cylinder ist schon lange Daniels absolute Lieblingsmaschine. In Hamburg durfte er beim Schaudrucken aushelfen und mit den Kollegen ausführlich Fachsimpeln.
Hendrick Liersch mit seiner Corvinus Presse und Daniel – da müssen zwei Berliner erst nach Hamburg fahren, um sich zu sehen. BuchDruckKunst 2019 Buchdruck Letterpress
Hendrick Liersch mit seiner Corvinus Presse und Daniel – da müssen zwei Berliner erst nach Hamburg fahren, um sich zu sehen.
Lettertypin Jana mit Christian Ewald von der Katzengraben-Presse, eine Wellenlänge. schaut Euch nur mal das Regal hinter den beiden an.
Das Buch der Steine, inklusive Vorführung des Feuersteins. Feuermelder war sicherheitshalber an der Decke.
Vorführung des Schriftgießens mit einer Handgießmaschine, wie sie ganz ähnlich schon Gutenberg erfand.
Modell einer Zeitungsrotatoonsmaschine. Wenn man sich jetzt vergegenwärtigt, dass das alles ohne CAD/CAM und ohne CNC-Fräsen entstand …
Frühe Druckmaschine, „Modell Rustico“
Hamburg in Blei und Messing. Untertitel: Meditation für Setzer 🙂
Liebe im Detail, da vergißt man glatt den eigentlichen Zweck der Presse.
Buchdrucker? Mit 6 Armen empfiehlt sich eher eine Karriere im Handsatz!
SO müssen Arbeitsanweisungen aussehen. Die Botschaft ist klar: Die Maschine gewinnt immer! BuchDruckKunst 2019
SO müssen Arbeitsanweisungen aussehen. Die Botschaft ist klar: Die Maschine gewinnt immer!
Setzmaschine Typograph
Wer bremst verliert, hier aber nicht, hier heißt es: Wer bremst gewinnt, und zwar die Zeit, die er einspart, weil der Aufzug sauber bleibt.
Immer wieder schön zu sehen, ein Viktoria Trettiegel. Der macht dem Drucker (schöne) Beine.
Immer wieder schön zu sehen, ein Viktoria Trettiegel. Der macht dem Drucker (schöne) Beine.
Der Film ›Chinesische Radikale‹ über den Fund chinesischer Schriftmatrizen in der Druckerei Augustin zu Glückstadt von Maria Hemmleb und Artur Dieckhoff wurde gezeigt. Arthur beantwortete noch viele Fragen. Wir hoffen so sehr, dass dieser Schatz an Schriften erhalten bleibt.
Der Film ›Chinesische Radikale‹ über den Fund chinesischer Schriftmatrizen in der Druckerei Augustin zu Glückstadt von Maria Hemmleb und Artur Dieckhoff wurde gezeigt. Arthur beantwortete noch viele Fragen. Wir hoffen so sehr, dass dieser Schatz an Schriften erhalten bleibt.

2019 Elemente im Handsatz

Über die Feiertage arbeitete Daniel an einer Neujahrskarte im Handsatz, bestehend aus 2019 Schmuckelementen. Für welches Jahr die wohl gedacht sein könnte? Davon wurden 2000 in Pantone Warmgrey und 19 in Cyan gedruckt. Das war einerseits eine recht meditative Arbeit, andererseits aber auch ganz schön fummelig. Zum Glück werden wir persönlich das Jahr 5019 nicht erleben 🙂

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Die Druckabteilung im Deutschen Technikmuseum ist wieder da

Schnellpresse Frankenthal/Heidelberg, Maschinenbauanstalt A. Hamm, um 1895

Letzte Woche waren wir bei der Wiedereröffnung der Druckabteilung „Schriften, Bilder und Zeichen“ im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Das war sehr sehenswert, denn 1) ist die Ausstellung wirklich gelungen und 2) war es proppenvoll! Über dieses große Interesse an der Druckkunst haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Großer Besucherandrang während der Ausstellungs-Eröffnung am 25.1.2019

Dargestellt werden die fünf Hauptthemen Schriftherstellung und Schriftsatz sowie Drucken von Schriften, Bildern und Zeichen. Unten findet Ihr einige Informationen des Museums über die Ausstellung, die sich als „Lernort mit Werkstattcharakter“ versteht.

Doch nicht nur die Ausstellung selbst hat uns beeindruckt. Das Museum hat auch ein kluges Leit- und Informationssystem aufgebaut, das die Ausstellung mittels Braille-Schrift und anderen taktilen Elementen blinden und seheingeschränkten Besuchern erschließt. Gestaltet wurde das System von der Berliner Designerin Ellen Schweizer (www.schweizergestaltung.de), darüber werden wir später noch etwas ausführlicher berichten.

Druckletter mit Firmenlogo der über lange Zeit international bedeutenden Berliner Schriftgießerei H. Berthold AG (1858-1993) zur Nutzung im Handsatz. In der Sammlung, der Bibliothek und im Archiv der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin werden umfangreiche Bestände der Firma H. Berthold, ehemals unter anderem Mehringdamm 43, aufbewahrt. Der Firmengründer war Hermann Berthold. Unter dem Direktor Oscar Jolles erfolgte nach dem Ersten Weltkrieg ein Zusammenschluss mit den Schriftgießereien F. A. Brockhaus, Gottfried Böttger, Klinkhardt, C. F. Rühl und Ferdinand Theinhardt. Bildrechte: SDTB / Foto: Clemens Kirchner
Druckletter mit Firmenlogo der über lange Zeit international bedeutenden Berliner Schriftgießerei H. Berthold AG (1858-1993) zur Nutzung im Handsatz. In der Sammlung, der Bibliothek und im Archiv der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin werden umfangreiche Bestände der Firma H. Berthold, ehemals unter anderem Mehringdamm 43, aufbewahrt. Der Firmengründer war Hermann Berthold. Unter dem Direktor Oscar Jolles erfolgte nach dem Ersten Weltkrieg ein Zusammenschluss mit den Schriftgießereien F. A. Brockhaus, Gottfried Böttger, Klinkhardt, C. F. Rühl und Ferdinand Theinhardt. Bildrechte: SDTB / Foto: Clemens Kirchner
Vorführung im Steindruck
Vorführung im Steindruck
Columbia-Handpresse Original, Edinburgh, 1835
Columbia-Handpresse Original, Edinburgh, 1835

Hier geht es zur Website des Museums. Und hier noch der Pressetext des Museums:

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Der Tagesspiegel hat uns besucht

Letterpress, Lettertypen, Buchdruck, Zeitungsdruck

Der Tagesspiegel hat uns besucht und gestern (8.1.2019) einen sehr schönen Beitrag veröffentlicht – vielen Dank dafür an den Redakteur Andreas Conrad, der sich die Zeit und die Genauigkeit gegönnt hat, unsere Arbeit und unsere Ziele positiv zu hinterfragen und nicht nur huschhusch ein paar Zeilen zusammenzukloppen. Er berichtet von unseren Projekten, Maschinen und Zielen. Und von Daniels Auftritt als Drucker in der TV-Serie Babylon Berlin.

Die von ihm beschriebene Szene, dass unsere Johannisberger Schnellpresse Passanten anlockt, ereignet sich regelmäßig.

Ein Wunderwerk der Technik, allerdings der von 1924: eine Johannisberger Schnellpresse aus Geisenheim am Rhein, mit der man Papierbögen bis zu einer Größe von 130 mal 92 Zentimeter bedrucken kann. Ein Ungetüm, das, wenn sie erst mal loslegt, zuverlässig Passanten anlockt, die sich die Nase an den Fenstern ihres Heims plattdrücken oder schon mal neugierig Einlass begehren bei „Johannas“ Herrn und Meister Daniel Klotz, um zuzuschauen bei dem noch heute faszinierenden Druckvorgang – über ein halbes Jahrtausend nach Johannes Gutenbergs Wirkungszeit.

Liebe Fußgänger, Nachbarn und verirrte Nachtschwärmer: Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nicht jeden spontanen Besucher einlassen bzw. ausführlich unterweisen und betreuen können. Wenn die Maschinen laufen, muss man ihnen tatsächlich die volle Aufmerksamkeit widmen. Da gibt es keine Sensoren und keinen Computer, der wacht. Sondern nur einen (oder zwei) Drucker.

Begleitet wurde Andreas Conrad von der Fotografin Doris Spiekermann-Klaas, die mit ihren Bildern die Stimmung hier in der Offizin sehr schön eingefangen hat.

Die Wiedergeburt der „Hesse Antiqua“ von Gudrun Zapf von Hesse

Ferdinand Ulrich mit Gudrun Zapf von Hesse; ©Norman Posselt · www.normanposselt.com

Was wäre der Buchdruck ohne Schriften? Nicht umsonst gilt die Erfindung der beweglichen Letter aus einer Blei-Legierung und der Handgießmaschine zu den wesentlichen Leistungen Gutenbergs, die Druckmaschine allein hätte ohne bewegliche Lettern nicht so viel Neues dargestellt.

Von der Letter über den Abzug zum Digitalisat | ©Norman Posselt · www.normanposselt.com

Im Laufe der Zeit sind unendlich viele Schiften entstanden. Viele gingen auch wieder verloren oder wurden einfach vergessen. Der Berliner Typograph Ferdinand Ulrich hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schriften zu entwerfen, zu pflegen und „verlorene“ Schriften wiederzubeleben.

In einem Blogbeitrag erzählt er jetzt, wie er mit der Hesse Antiqua™ eine Schrift digitalisierte, die Gudrun Zapf von Hesse vor 70 Jahren entworfen hat. Zur Feier der Veröffentlichung druckte die Berliner Galerie P98A einige Schriftmuster mit uns.

Mehr zu diesem spannenden Thema findet Ihr hier: https://www.p98a.com/…/hesse-antiqua-post-digital-letterpre… (engl.) und hier https://www.monotype.com/…/hesse-antiqua-zum-100-geburtstag/ (deutsch).

Friedrich Ulrich und Daniel Klotz am OHZ Original Heidelberger Zylinder |©Norman Posselt · www.normanposselt.com
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Was ist oder macht ein Bogenfänger?

Bogenfängerin Lunia D´Ambrosio an der Johannisberger Schnellpresse

An der Johannisberger Schnellpresse drucken wir immer zu zweit: Mit einem Drucker und einem Bogenfänger (auch „Bogenvize“ genannt). Was ist oder macht ein Bogenfänger, bzw. eine Bogenfängerin?

Es gibt zwei Interpretationen.

  1. Einmal kann ein Bogenfänger eine Vorrichtung an einer Druckmaschine sein.
  2. Häufiger ist jedoch ein Helfer gemeint, der „[…] sofern die Maschine nicht mit Selbstausleger versehen ist […] den Bogen wendet und auf die schon daliegenden Bogen legt*. Sofern die Maschine einen Ausleger hat, sorgt/e der Bogenfänger dafür, „[…] dass die bedruckten Bogen in der Auslage der Druckmaschine ordentlich ausgerichtet lagen.“* Bevor jetzt jemand ruft: „Immer diese pingeligen Deutschen, ist doch egal, ob die Bogen ganz akkurat gestapelt liegen!“ Er kann gerne einmal versuchen, einen in sich verrutschten Stapel Bogen zu schneiden. Weiterlesen
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Die Krautreporter-Zeitung ist fertig. Und richtig groß!

Daniel Klotz bei der Präsentation der fertigen Krautreporter-Zeitung am 24.11.2018 in Berlin; Foto: Krautreporter

Das ist ganz schön groß. Auf der Johannisberger Schnellpresse drucken wir bis zum max. Papierformat von 130 x 92 cm. Hier zeigt Daniel dem Krautreporter-Vorstand die fertige Krautreporter-Zeitung, bei der uns neben dem großen Format auch das sehr leichte Zeitungsdruckpapier eine steile Lernkurve bescherte. *** That’s pretty big. On the Johannisberger Schnellpresse we print up to the max. paper size of 130 x 92 cm. Here Daniel shows the Krautreporter board the finished two-coloured Krautreporter newspaper for the first time. In addition to the large format, the very light newsprint paper also gave us a steep learning curve.

Daniel Klotz bei der Präsentation der fertigen Krautreporter-Zeitung am 24.11.2018 in Berlin; Foto: Krautreporter

Daniel Klotz bei der Präsentation der fertigen Krautreporter-Zeitung am 24.11.2018 in Berlin; Foto: Krautreporter

Erik Spiekermann bei der Präsentation der fertigen Krautreporter-Zeitung am 24.11.2018 in Berlin; Foto: Krautreporter

Erik Spiekermann bei der Präsentation der fertigen Krautreporter-Zeitung am 24.11.2018 in Berlin; Foto: Krautreporter